Tag der Architektur in Hessen
"Raumerleben"so das Motto des diesjährigen Tags der Architektur, den rund 12.000Besucher am letzten Juni-Wochenende nutzten, um sich von Bauherren und Planernausgewählte Bauten erläutern zu lassen. Besonders begehrt bei denArchitekturfans waren die zahlreichen Wohnhäuser. Geduldige Bauherren undstimmstarke Architekten wurden hier allen Gästen gerecht. Vom südhessischenBürstadt bis nach Kassel fanden sich neben dem Wohnungsbau aber auch Bürohäuser,Industriebauten, Kindergärten, Schulen, Rathäuser und viele kleine, gut gelöstearchitektonische Leckerbissen im Programm. Das Ziel der Architekten- undStadtplanerkammer Hessen, so deren Vizepräsident Peter Bitsch, sei erreichtworden: Alltagsarchitektur in den Fokus des Interesses zu rücken."Architektur,Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung werden durch den Tagder Architektur für Laien verständlicher und die Akzeptanz für zeitgenössische,gute Architektur wächst".

Tag der Architektur in Nordrhein-Westfalen
Mehrals 20.000 Architektur-Interessierte haben am letzten Juni-Wochenende den"Tagder Architektur"in Nordrhein-Westfalen genutzt, um neue Häuser und Freianlagen,Bürogebäude und Parks, Verwaltungsbauten und Gärten hautnah zu erleben. Unterden Besuchern: Der neue Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, OliverWittke. Er besuchte in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen das sanierte Baudenkmal"Schoss Berge"und nutzte die Gelegenheit zu einem ersten öffentlichenStatement:"Wir werden unsere knappen Mittel auf den Erhalt und die zeitgemäßeWeiterentwicklung unseres Gebäude-Bestandes konzentrieren müssen", so derBauminister in einem Gespräch mit dem Präsidenten der ArchitektenkammerNordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch. Dazu müssten zukunftsfähigeNutzungskonzepte entwickelt werden."Ich rufe alle Investoren und Banken,Bauherren und Architekten auf, auch ungewöhnliche und innovative Konzepte zuentwickeln", so der Bauminister.

Umweltfreundliche Gasklimageräte von der Steuer begünstigt
Wiedie Oberfinanzdirektion Karlsruhe mitteilt, gibt es jetzt eine bundesweiteinheitliche Regelung für die Besteuerung von Gasklimageräten: Gasklimagerätewerden demnach steuerlich wie Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung(Blockheizkraftwerke) behandelt und bedürfen vor ihrer Inbetriebnahme derErteilung einer Erlaubnis durch das jeweils zuständige Hauptzollamt.